Mehr Verständnis für Menschen mit Sehbehinderung

Während der Aktionstage der „Woche des Sehens“ besuchen insgesamt 13 Schulklassen aus allen Ahauser weiterführenden Schulen die Augenklinik Ahaus. Von Montag bis Mittwoch waren bereits sieben Klassen in der Klinik am Schlossgraben. Die nächsten Klassen nehmen in der kommenden Woche am eineinhalbstündigen Aktionsprogramm teil.

Im Fokus steht das persönliche Erleben einer Sehbehinderung

Die Schüler setzen dazu spezielle Brillen auf, mit denen Augenkrankheiten simuliert werden. Mit dem so eingeschränkten Sehvermögen müssen sie verschiedene Aufgaben wie zum Beispiel das Einsortieren von Geldstücken oder das Ausfüllen eines Formulars bewältigen. "Ganz schön schwierig", stellen die Schüler fest. Im weiteren Programm lernen sie, wie das menschliche Auge aufgebaut ist, was gutes Sehen ausmacht und welche Krankheiten zu Sehbehinderungen führen können.

Spannend sind auch die Vorführungen im Laser-OP

Dort erklärt Matthias Müller, Diplom-Ingenieur für Medizinphysik, die physikalischen Eigenschaften von Laserlicht, was beim Umgang mit Laserstrahlen beachtet werden muss und wofür Lasergeräte eingesetzt werden. "Die heutigen Schüler werden in Zukunft aufgrund der demografischen Entwicklung mit einer wachsenden Anzahl von Menschen mit Sehbehinderung zu tun haben. Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir sie für das Thema Leben mit einer Sehbehinderung sensibilisieren", sagt Augenarzt Matthias Gerl.

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