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Tränen-Gangs-Stenose bei Neugeborenen
Kommt es bei einem Säugling innerhalb der ersten 3 Tagen nach der Geburt zu einer eitrigen Bindehautentzündung (ein oder beidseitig) und verschwindet das Tränen nach einer antibiotischen Therapie nicht, liegt eine angeborene Tränengangstenose vor. Hier sollte möglichst frühzeitig eine Sondierung der Tränenwege durchgeführt werden, bei der meist die fehlende Öffnung des Tränenganges im Bereich der Nasenhöhle (die sogenannte Hasner´sche Klappe) erfolgreich geöffnet werden kann.
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Andere Tränenprobleme bei Säuglingen und Kleinkindern
Eine andere Form einer wiederkehrenden Bindehaut-Entzündung bei Säuglingen und Kleinkindern tritt unabhängig von einem Verschluss des Tränenkanals auf. Bei einer Tränenwegs-Sondierung – falls erforderlich – liegt meist ein normaler Abfluss vor.
Die Erklärung für diese Sonderform ist schwierig, da hier auch keine allgemein akzeptierte Erklärung vorliegt. Es könnte sein, dass hier Schwellungen im Bereich der Schleimhäute vorliegen, die eine funktionelle Abflussstörung verursachen.
Tränenwegstenose bei Erwachsenen
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Präsaccale Tränenwegstenose
Hier liegt ein Verschluss der Tränenkanäle vor der Einmündung in den Tränensack vor. Die Korrektur ist schwierig. Meist wird versucht einen Silicon-Schlauch nach Durchstoßen des Verschlusses in die Tränenwege einzulegen. Dennoch ist oft ein normaler Abfluss schwer zu erzielen.
Postsaccale Tränenweg-Stenose
Hier liegt die Abflussstörung an der Mündungsstelle des Tränensackes unter der unteren Nasen-Muschel. Leider hilft hier eine Spülung oder das Einlegen eines Silikonschlauches nicht weiter. Hier muss ein neuer Abfluss operativ geschaffen werden. Hier wird in letzter Zeit häufiger auf die Hilfe durch die HNO-Kollegen zurückgegriffen. Diese führen von Innen eine sogenannte Fensterung zum Tränensack durch. Meist wird vorübergehend ein Silicon-Schlauch eingelegt.
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