Oogzorg zonder grenzen – Augenversorgung ohne Grenzen Initiatoren feiern Projektabschluss

Am vorletzten Wochenende feierten die Initiatoren des deutsch-niederländischen Kooperationsprojekts „Euregionale Buurtkliniek“ zusammen mit weiteren Gästen den erfolgreichen Projektabschluss und zogen gemeinsam eine durchweg positive Bilanz. Die Projektbeteiligten hatten hierzu ins Gesundheitszentrum Denekamp eingeladen, wo sie in kurzweiligen Vorträgen das Ergebnis der Zusammenarbeit präsentierten und über weitere Entwicklungsmöglichkeiten sprachen.

Im Fokus des Projekts, welches durch EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm unterstützt wurde, stand die Sicherstellung der haus- und fachärztlichen Versorgung im niederländischen Denekamp (nahe der Grenze zu Nordhorn) sowie der umliegenden Region.

Was 2018 mit einer guten Idee begann, entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren zu einem zukunftsweisenden Versorgungskonzept, welches dank der bemerkenswerten Zusammenarbeit dreier unterschiedlicher Fachdisziplinen, inzwischen zum Versorgungsalltag der Projektbeteiligten gehört.

So arbeiten Hausarzt, Optometrist sowie Augenarzt mittlerweile alle unter einem Dach in einer Hausarztpraxis im Gesundheitszentrum in Denekamp und liefern damit ein niederschwelliges Versorgungsangebot, welches die unterschiedlichen Versorgungsebenen derart miteinander verzahnt, dass die Patienten und Patientinnen genau die Versorgung erhalten, die sie benötigen, ohne dabei die begrenzten Facharzt-Kapazitäten zu belasten.

In der Praxis bedeutet dies, dass der Hausarzt Patienten mit Augenbeschwerden zunächst zum Optometristen überweist, anstatt ihn direkt zum Augenarzt zu schicken. Der Optometrist entscheidet, ob er den Patienten eigenständig behandeln kann oder, ob eine fachärztliche Abklärung von Nöten ist.

Im Rahmen des Projekts konnte gezeigt werden, dass fast 80% der überwiesenen Patienten vom Optometristen behandelt werden konnten. Trockene Augen oder abweichende Brillenwerte zählten dabei zu den häufigsten Beschwerdebildern.

Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der damit einhergehenden zunehmenden Patientendichte ist diese stufenweise Herangehensweise in der Versorgung von großem Vorteil, da eine Vielzahl der Patienten auf der „Zwischenebene“, also beim Optometristen, behandelt werden kann. Folglich werden Terminkapazitäten bei den Fachärzten geschont und notwendige Facharzttermine wieder zeitnah verfügbar.

Für die Patienten in Denekamp bedeutet dies, dass sowohl der Optometrist als auch der Augenarzt nun regelmäßig vor Ort sind und wöchentliche Sprechstunden anbieten. Auch kleinere chirurgische Eingriffe wie zum Beispiel die Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration mittels intravitrealer Injektion können mittlerweile in Denekamp vom Augenarzt durchgeführt werden, sodass auch hier das angestrebte Konzept der wohnortnahen Versorgung zum Tragen kommt.

Im Fazit sind sich alle einig, denn auch, wenn es aufgrund von externen Faktoren (z. B. die Corona Pandemie) zwischenzeitlich immer wieder zu Verzögerungen in der Umsetzung des Vorhabens kam, so war die Kooperation im Rahmen des Projekts ein voller Erfolg, womit auch die letzte Fördervoraussetzung, nämlich die Projektsicherung für weitere fünf Jahre, sicherlich ebenfalls gelingen wird.

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