Großes Interesse für Blick hinter die Kulissen

Großes Interesse beim Tag der offenen Tür der Augenklinik/Augenpraxis am Schlossgraben

Tag der offenen Tür der Augenklinik am Schlossgraben
Tag der offenen Tür der Augenklinik am Schlossgraben

Ahaus. Am Samstag, dem 19. Oktober, öffneten die Augenarztpraxis von Dr. Ralf Gerl & Kollegen und die Augenklinik Ahaus ihre Türen der Öffentlichkeit. Vor gut einem Jahr weihte Dr. Ralf Gerl die Augenpraxis als Erweiterung der Augenklinik ein, in dem Patienten aller Kassen behandelt werden. In diesem Zusammenhang erläuterte Dr. Gerl: "Anlass für den Tag der offenen Tür war auch, dass immer noch viele Patienten denken, in der Praxis der Augenklinik Ahaus am Schlossgraben würden nur Privatpatienten behandelt werden. Wir hoffen, dass wir mit dem Tag der offenen Tür dieses Missverständnis auflösen konnten".

Viele persönliche Gespräche

Die zahlreich erschienenen Gäste verteilten ihre Besuche gleichmäßig über den Tag und informierten sich in vielen persönlichen Gesprächen mit den Mitarbeitern ausführlich über das Angebot der Augenarztpraxis und der Augenklinik am Schlossgraben. Bei den interessanten Vorträgen zu den Themen Grauer und Grüner Star, Altersbedingte Makuladegeneration, Faltenbehandlung und Sehen ohne Brille erhielten sie aufschlussreiche Informationen zu den Augenkrankheiten. Matthias Müller, Dipl. Ing. (FH) für Medizinphysik, zeigte im Operationszimmer für Laserbehandlungen wie schädigende Lichtwellen durch Filtergläser abgehalten werden. Viele nutzten die Gelegenheit, ihre eigenen Sonnenbrillen auf Lichtdurchlässigkeit per Laser zu messen. Unter Anleitung der Orthoptistin Maike Fränkel erprobten die Kinder in der Sehschule ihr Geschick bei spielerischen Hör-, Fühl- und Sehtests. Im großen Operationssaal konnten sie in die Rolle eines Operateurs schlüpfen und durften ein Foto zur Erinnerung mitnehmen.

Sabrina Ibing leitete die Besucher durch den Simulationsparcours. Augenkrankheiten wie zum Beispiel Grauer Star, AMD oder Grüner Star wurden mit verschiedenen Brillen simuliert. So erlebten sie ziemlich realistisch den Alltag von Menschen mit Sehbehinderungen. Auch nützliche Hilfsmittel konnten ausprobiert werden. Ursula Damm und Thomas Grotenhoff von der Caritas Pflege & Gesundheit gaben wertvolle Tipps für das Wohnen mit einer Sehbehinderung.

Für viele Besucher stellten die eindrucksvollen Bilder des ehrenamtlichen Einsatzes in Uganda einen Höhepunkt dar. Dr. Ralf Gerl und sein Augenarztkollege Dr. Ludwig Krabbe aus Gronau, die im vergangenen Jahr rund 2000 Ugandische Patienten untersuchten und behandelten, berichteten über Krankheiten, Falschbehandlungen durch einheimische Heiler und unter welch primitiven Bedingungen behandelt und operiert werden musste. Um hier Abhilfe und Linderung zu schaffen baten sie um Spenden an die Hilfsorganisation Bazungu e.V., die die Einsätze in Uganda koordiniert.

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