Strabismus

Bei einer dauerhaften (manifest) oder immer wieder auftretenden (phorischen/latenten) Fehlstellung eines Auges wird von Strabismus oder Schielen gesprochen. Ausmaß und Richtung dieser Fehlstellung können sehr unterschiedlich sein.

Unterscheidung:

1. Angeboren (Begleitschielen)

2. Erworben (Lähmungsschielen)

Folgen/Symptome von Strabismus

  • Doppelbilder
  • Einseitige Sehschwäche (Amblyopie)
  • Konzentrationsprobleme/Lese-und Rechtschreibstörungen/Leseunlust/schnelles Ermüden
  • Augenzittern (Nystagmus)
  • Kopfschmerzen
  • Zukneifen eines Auges/Zwinkern/Blinzeln
  • Kopfschiefhaltung

 

Therapie

Bei kleinwinkligen Schielformen kann ggf. eine Prismentherapie in Form einer Folie oder Prismenbrille durchgeführt werden.
Ist diese konservative Therapieform nicht anwendbar, besteht die Möglichkeit einer Augenmuskel-Operation. Diese kann muskelverstärkend oder –abschwächend wirken, indem Augenmuskeln verlagert oder verkürzt werden.

Schiel-OP bei Paresen: Grundsätzlich gilt das Einhalten der Jahresfrist, da es innerhalb eines Jahres zur Regeneration des Augenmuskelnerves kommen kann. Zur Behandlung von Sehschwächen (Amblyopie) und zur Vermeidung von Doppelbildern arbeitet man mit dem Abdecken (Okklusion) Vernebelung eines Auges durch z. B. Augenpflaster/-klappe oder Folien.

Zur Amblyopie-Therapie wird das besser sehende Auge abgeklebt (okkludiert), um das sehschwache Auge zu trainieren. Je nach Ausprägung der Sehschwäche und des Alters des Kindes variiert die zu okkludierende Zeit.

Da die Strabologie ein sehr weites Spektrum an Formen aufweist, empfehlen wir immer eine individuelle Beratung durch Ihren Orthoptisten, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

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