Das Gerstenkorn stellt die entzündete Form des Hagelkorns dar. Auch hierbei ist ein Sekretstau in den Meibomdrüsen ursächlich für die Schwellung des Lids. Jedoch dringen nun zusätzlich Keime, meist Bakterien der eigenen Hautflora in die verstopfte Drüse ein und führen zu einer in der Regel schmerzhaften Entzündung.

Welche Symptome deuten auf ein Gerstenkorn hin?

Die Patienten kommen mit einer druckempfindlichen Schwellung des Lids zum Augenarzt. Oft ist das ganze Lid geschwollen, jedoch nur an einer recht klar zu definierten Stelle druckempfindlich. Das Sehen ist nicht negativ betroffen.

Wie erkennt man ein Gerstenkorn?

Der Augenarzt kann mit der Spaltlampe und mithilfe des Tastbefundes die Diagnose stellen. Die Krankengeschichte, in der beschrieben wird, dass innerhalb weniger Tage die Beschwerden aufgetreten sind, untermauert die Diagnose.

Welche Therapie oder Operation erfolgt bei einem Gerstenkorn?

Im akuten Stadium sollte ein konservatives Vorgehen mit antibiotischen Augentropfen und Augensalben erfolgen. Erst in einem deutlich ruhigeren Befund, z. B. wenn sich das Gerstenkorn in ein Hagelkorn umgewandelt hat, sollte ein chirurgischer Eingriff erfolgen. Oftmals ist das jedoch nach erfolgreicher Therapie nicht mehr notwendig. Die Rückbildung der Entzündung kann aber durchaus mal einige Wochen benötigen.

nach oben

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren Sie unter Datenschutz.