Keratokonus (Hornhauterkrankung)
- Symptome und Krankheitsbild -

Keratokonus ist eine fortschreitende Hornhauterkrankung, die durch die zunehmende Ausdünnung und kegelförmige Vorwölbung der Hornhaut gekennzeichnet ist.

Zunehmender Sehverlust

Normalerweise ist die Hornhaut annähernd wie ein Kugelabschnitt gewölbt ist. Da die Qualität und Gleichmäßigkeit der Hornhaut entscheidend für die gute Sehfunktion ist, führt ein Keratokonus zu einem zunehmenden Sehverlust. Etwa 1 Person pro 1.000-2.000 Einwohner leiden an einem Keratokonus. Der Keratokonus wird in Europa meist im Alter zwischen 18 und 25 Jahren diagnostiziert. Dabei klagt der Betroffene darüber, dass er trotz Brille immer schlechter sieht.

Erste Anzeichen sind häufige Brillenkorrekturen mit Veränderung der Achse und wechselnde Sehstärke sowie eine zunehmende Hornhautverkrümmung, oft zunächst an einem Auge. Eine sichere Beurteilung der Symptome ist im Anfangsstadium nur durch

  • eine Analyse der Hornhautoberfläche,
  • der Hornhautrückfläche,
  • der Hornhautdicke und
  • ggf. noch einer Zellzahlbestimmung möglich.

Fortgeschrittenes Krankheitsbild

Weitere Kennzeichen sind Hämosiderinringe (Fleischer’sche Ringe), bekannt als Keratokonuslinien. Bei einem fortgeschrittenen Krankheitsbild lässt sich ein Keratokonus mit bloßem Auge von der Seite erkennen. Wenn es zu einem Hornhautödem (Flüssigkeitsansammlung in der Hornhaut) kommt, liegt ein akuter Keratokonus vor. Dieser kann unter Narbenbildung nach drei bis vier Monaten abheilen.

Weitere Behandlungen

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