Netzhautlöcher und Netzhautablösung

Viele Augenerkrankungen können erfolgreich behandelt und damit ein völliger Sehkraftverlust verhindert werden. Dazu gehören auch Netzhautlöcher und –ablösungen. Eine frühe Erkennung ist allerdings die Grundvoraussetzung für die Behandlung und den Erhalt des Augenlichts.

Diagnose mit dem Optomap-Verfahren –
kurz und schmerzfrei

Das sogenannte Optomap-Verfahren unterscheidet sich vollständig von bisherigen diagnostischen Methoden und bringt für den Patienten wesentliche Vorteile: Es werden Panorama-Weitwinkelbilder der Netzhaut schmerzfrei erstellt und digital abgespeichert. Die unangenehme Pupillenerweiterung mit Tropfen ist nicht erforderlich. Der Patient behält den Durchblick und kann nach der Untersuchung sofort wieder am Straßenverkehr teilnehmen.

Grundsätzlich kann die Optomap-Untersuchung bei jedem Patienten durchgeführt werden, unabhängig von Alter und Gesundheitszustand. Besondere Erleichterungen bringt das Verfahren bei Kindern: Die Untersuchung ist nicht nur schmerzfrei, sondern auch kurz: Eine Aufnahme entsteht in ca. 0,25 Sekunden.

Netzhautablösung verhindern durch
Laser- oder Kältebehandlung 

Gerade in den äußeren Bereichen der Netzhaut können sich Risse beziehungsweise Löcher entwickeln, die mit dem Optomap-Verfahren schmerzfrei und exakt bestimmt werden können. Um eine durch die Netzhautrisse verursachte Netzhautablösung zu verhindern, sollte eine Laserbehandlung (Laserkoagulation) oder eine Kältebehandlung (Kryokoagulation) vorgenommen werden.

Ursache für eine solche Netzhautablösung oder auch Netzhautlöcher können neben altersbedingten Veränderungen des Auges auch eine starke Kurzsichtigkeit sein. Es kommt zu einer teilweisen Ablösung des Glaskörpers von der Netzhaut. Durch den entstehenden Zug kann ein Einriss im Außenbereich der Netzhaut erfolgen. Ist der Glaskörperzug zu stark oder dringt durch diese Öffnung (Foramen) Flüssigkeit, entsteht eine Netzhautablösung.

Netzhautablösung kann die Sehfähigkeit bedrohen

Eine Netzhautablösung kann fortschreiten und die Sehfähigkeit des Auges bedrohen. Betroffene bemerken bei einem Netzhautforamen zunächst keine Symptome. Es können Blitzwahrnehmungen auftreten. Ein weiterer Hinweis können schwarze umhertanzende Pünktchen sein, die bei Augenbewegungen mitschwingen. Bei eventuellem Riss eines kleinen Blutgefäßes kommt es zu einer Blutung, die als sogenannter Rußregen mit herabsinkenden schwarzen Flocken gesehen werden kann.

Eine Therapie ohne Eingriff (konservative Therapie) ist nicht erfolgversprechend, da es sich bei den Netzhautlöchern um substanzielle Defekte handelt. Prophylaktisch wird in den meisten Fällen empfohlen, das Netzhautforamen durch Laser oder Kälte abzudichten, damit sich keine für das Sehen gefährliche Ablösung der Netzhaut entwickelt.

Die Behandlung, insbesondere bei der Laserkoagulation, erfolgt ambulant. Das Führen von Fahrzeugen ist bis 24 Stunden nach dem Eingriff nicht gestattet. In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollten keine zu starken körperlichen Tätigkeiten ausgeübt werden.

Übersicht der Vorsorgeuntersuchungen

Glaukomvorsorge - Grüner Star

Der Grüne Star (Glaukom) kann unbehandelt zur Erblindung führen. Deshalb ist eine frühzeitige Vorsorgeuntersuchung äußerst wichtig. Neben der Basis-Glaukomvorsorge, wie der Augeninnendruckmessung und der Gesichtsfelduntersuchung, bieten wir Ihnen ein erweitertes Vorsorge- und Diagnosespektrum mittels modernster Geräte an.

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Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Die Makuladegeneration ist eine altersbedingte Erkrankung an dem Teil der Netzhaut, mit dem wir scharf sehen. Diesen Netzhautbereich nennt man Makula. Das zentrale Sehen geht nach und nach verloren. Gerade Linien werden wellig wahrgenommen. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto aussichtsreicher ist die Prognose. Da die Krankheit nicht mit Schmerzen verbunden ist, wird sie in der Regel erst bemerkt, wenn sie bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat.

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Diabetes

Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leiden an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Vielen der Betroffenen ist dies nicht bewusst. Oft ist der Augenarzt der erste, der die Erkrankung am Auge erkennt. Was die meisten ebenfalls nicht wissen: Im fortgeschrittenen Stadium kann die Erkrankung zur Erblindung führen.

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Bluthochdruck

Bluthochdruck bewirkt durch Gefäßverengung auch im Auge eine schlechtere Durchblutung der kleineren Gefäße. Dadurch kann es zu Blutungen in der Netzhaut, Nervenfaserinfarkten, Flüssigkeitsansammlungen in der Netzhaut und Schwellung des Sehnervenkopfes kommen. Für Blutdruckpatienten ist es ratsam, auch wenn keine Beschwerden bestehen, regelmäßig zur Kontrolle zum Augenarzt zu gehen.

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Netzhautlöcher/-ablösung

In den äußeren Bereichen der Netzhaut können sich Risse beziehungsweise Löcher entwickeln. Aus diesen kann eine Netzhautablösung entstehen, die bis zur Erblindung führen kann. Erste Symptome für Netzhautlöcher sind Blitze, Schatten, Rußregen und neu aufgetretene, sich bewegende Trübungen. Ursachen können neben altersbedingten Veränderungen des Auges auch eine starke Kurzsichtigkeit sein.

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Aderhauttumore

Aderhauttumore sind Gewebewucherungen im Auge. Diese können, ähnlich den Muttermalen auf der Haut, gutartig (Pigmentnävus), bösartig (Melanom) oder ein Tochtergeschwulst (Metastase) von einem Haupttumor (wie z. B. bei Lungen- oder Brustkrebs) sein.

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Hornhautanomalien

Die häufigsten Erkrankungen der Hornhaut sind Wölbungsanomalien (Keratokonus) und Schädigungen der inneren Hornhautschicht (Endotheldystropie). Rechtzeitig erkannt, kann die Sehschärfe erhalten werden.

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