Allgemeine Information

Ein Hautüberschuss des Ober- oder Unterlids wird als Blepharochalasis bezeichnet. Dieser natürliche Alterungsprozess wird oft nach dem 40. Lebensjahr auffällig. Fettgewebe, das aus der Augenhöhle nach vorne drängt und herabgesunkene Augenbrauen können eine Blepharochalasis optisch verstärken.

Meist klagen Patienten über einen subjektiv empfundenen müden Gesichtsausdruck. Wird durch den Hautüberschuss das Gesichtsfeld im oberen Bereich eingeschränkt, versucht der Patient oft durch Stirnrunzeln diese Einschränkung auszugleichen. Dies begünstigt die Bildung von Stirnfalten. Die ständige Muskelkontraktion im Stirnbereich ist zudem ermüdend und führt bei einigen Patienten zu Kopfschmerzen.

Eine konservative Therapiemöglichkeit besteht derzeit nicht. Die Blepharochalasis kann jedoch erfolgreich chirurgisch therapiert werden.

Das Verfahren

Bei der operativen Lidkorrektur, der Blepharoplastik, wird unter Schonung von Muskel- und Nervengewebe überschüssige Haut chirurgisch unter örtlicher Betäubung entfernt. Im Anschluss werden die Wundränder mit einer sehr feinen Naht wieder verschlossen. Im Regelfall werden zur Erhaltung der Gesichtssymmetrie beide Augen in einer Operation behandelt. Die Operation dauert etwa 60 Minuten. Die Entfernung der Hautnaht erfolgt in der Praxis nach 7 bis 10 Tagen.

Liegt zusätzlich ein Vorfall von Fettgewebe vor, kann dieser während des Eingriffes entfernt werden. Sollte eine Augenbrauenhebung erforderlich sein, empfehlen wir, diese in einer zweiten Operation durchführen zu lassen.

Begleiterscheinungen und Risiken

Die Blepharoplastik ist ein chirurgischer Eingriff mit sehr geringen Risiken.

Die häufigsten Begleiterscheinungen sind Schwellungen und Blutergüsse im Lidbereich. In der Regel liegt nach einer Woche nur noch eine Restschwellung vor. Das Blut wird meist innerhalb von zwei Wochen vom Körper aufgelöst.

Sehr seltene Komplikationen sind Reizzustände, welche durch lokale Anwendung von antibiotischen Salben schnell rückläufig sind, sowie überschießende Narbenbildung, welche zu Lidfehlstellungen führen kann.

Ablauf

Wir empfehlen, den Eingriff stationär durchführen zu lassen. Durch fachgerechte Versorgung innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Operation erholen sich die frisch operierten Lider schneller.

Die Entfernung der Hautnaht erfolgt ambulant in der Praxis.

Kosten

Da die Behandlung von Schlupflidern nur selten medizinisch notwendig ist, übernehmen die Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht.

Wir beraten wie Sie gerne in unserer ästhetischen Sprechstunde.

nach oben

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren Sie unter Datenschutz.