Normaldruckglaukom

Diese Sonderform des Offenwinkelglaukoms ist durch einen fortschreitenden Sehnervenverfall gekennzeichnet, obwohl der Augeninnendruck im Normbereich (10 bis 18 mmHg) liegt. Die Betreuung der Patienten mit Normaldruckglaukom ist besonders schwierig, da unklar ist, bei welchem Augeninnendruck der Patient keinen weiteren Verlust an Nervenfasern erleidet. Oft fallen die Patienten bei einer Routinekontrolle mit Druckmessung beim Augenarzt durch das Raster, da der Augendruck sich im Normbereich befindet, wenn nicht auch der Sehnerv und das Gesichtsfeld mitbeurteilt werden.

Symptome

Nicht selten zeigen die Patienten bereits Symptome wie Gesichtsfelddefekte, da diese Form des Glaukoms jahrelang aus oben genannten Gründen unbehandelt blieb.

Diagnostik

Bei der Verlaufskontrolle von Patienten mit Normaldruckglaukom kommt der erweiterten Diagnostik eine besondere Rolle zu. Die Augeninndruckschwelle, bei der der Patient keinen weiteren Verlust an Nervengewebe zeigt, muss erst herausgefunden werden. Da die Patienten oftmals erst spät behandelt werden, ist dementsprechend nur noch wenig Reservegewebe vorhanden. Ein weiterer Schaden macht sich dann direkt mit einer Verschlechterung im Gesichtsfeld bemerkbar.
Je frühzeitiger eine Verschlechterung objektiviert werden kann, desto eher kann mit einer drucksenkenden Therapie begonnen werden und ein weiterer Schaden vermieden werden. Hierzu werden das Fundusfoto, die Pachymetrie und das Papillen-OCT eingesetzt.

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