Münsterländer Augenärzte stellen Innovationen in Lissabon vor

Rhede. Auch in diesem Jahr nahmen die Augenärzte Gerl, Kretz & Kollegen am Kongress der Europäischen Gesellschaft der Katarakt- und Refraktivchirurgen (ESCRS) teil, um als eingeladene Referenten über die neuesten Entwicklungen in der Augenheilkunde zu berichten und sich mit der Fachwelt auszutauschen. Der ESCRS-Kongress gehört mit fast 10.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt zu den größten ophthalmologischen Zusammenkünften seiner Art und hat mit seinen Fachvorträgen, Poster-Sessions, Workshops, Videopräsentationen und Symposien jede Menge in puncto Wissensvermittlung und Wissensaustausch zu bieten. Er dient aber vor allem dazu, Neuerungen in der Augenheilkunde vorzustellen und Standards neu zu definieren.

Münsterländer Augenärzte stellen Innovationen in Lissabon vor
Ideen – Inspirationen – Innovationen

Die beiden Unternehmensleiter dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl und Dr. med. Florian Kretz (FEBO), die im Rahmen des Kongresses mit mehreren Beiträgen an den Start gingen, hatten ebenfalls vieles zu bieten. Neben ihren Erfahrungen mit einem neuen Operationsverfahren, welches die beiden Ärzte bisher am häufigsten in ganz Europa durchgeführt haben, berichteten sie auch über die Forschungsergebnisse einer neuen Intraokularlinse (IOL), die erstmalig in Europa auf der Jahrestagung der ESCRS vorgestellt wurde.

Im Rahmen eines Pressefrühstücks wurden die ersten Resultate der internationalen Fachpresse präsentiert. Die Besonderheit dieser Linse, welche die Alterssichtigkeit korrigiert, liegt in der verbesserten Abbildungsqualität und der Fokussierung auf Distanzen von 90-60cm, erläutert Dr. Kretz. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich mithilfe der Linse die Sehschärfe in diesem Zwischenbereich verbessert und sogenannte optische Phänomene, wie zum Beispiel Halos (Ringe um Lichtquellen) deutlich reduziert werden. „Für unsere Patienten ist dies ein besonderer Zugewinn, da die bisherigen Standardlinsen den Intermediärbereich nur zum Teil bzw. gar nicht korrigiert haben“, so dr. Gerl.

„Für uns ist es wichtig, auch in puncto Forschung und Entwicklung immer vorne dabei zu sein, um eigene Ideen und Vorstellungen miteinbringen zu können und die individuelle Versorgung unserer Patienten zu verbessern“, konstatiert Dr. med. Florian Kretz (FEBO), der auch in seiner Rolle als Forschungskoordinator des International Vision Correction Research Centre Network bestrebt ist, wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Patientenversorgung einfließen zu lassen.

„Unser Ziel ist es, unseren Patienten die bestmöglichen Behandlungsoptionen anbieten zu können und dafür müssen wir stets auf dem neuesten Stand sein“, erklärt dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl, der die Augenheilkunde gerade wegen ihres Innovationsreichtums besonders schätzt. Im Bereich der Forschung sehen die beiden Augenärzte ihre Aufgabe darin, Innovationen voranzutreiben, indem sie ihr Wissen teilen, offen für Neues sind und dabei stets die Patientensicherheit in den Vordergrund stellen. Der direkte Austausch mit den Fachkollegen sei dabei genauso wichtig, wie die Gespräche mit den Vertretern der Industrie, resümieren die beiden Unternehmensleiter, denn nur, wenn theoretische Konzepte auch tatsächlich umgesetzt werden, Erfolge zeigen und anschließend in die Praxis gelangen, erfüllt die Forschung und Entwicklung ihre eigentliche Aufgabe zum Wohle des Patienten.

Fotos:

Bild 1: (v.l.n.r.): Dr. med. Florian Kretz (FEBO) und dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl im OP mit OP-Schwester Marianne Timmermeester
Bild 2: Dr. med. Florian Kretz (FEBO) bei einem Pressetermin auf der ESCRS in Lissabon

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