Die häufigsten Fragen zum Grünen Star
Ist der Grüne Star erblich?
Ja. Es handelt sich, ähnlich wie beim Diabetes mellitus, um eine Neigung zur Entwicklung dieser Krankheit. Wenn verschiedene Faktoren vorliegen, steigt das Risiko der Erkrankung, insbesondere wenn Verwandte ersten Grades einen Grünen Star haben.
Kann der Grüne Star geheilt werden?
Nein. Der Grüne Star ist eine chronische Erkrankung, dessen Folgeschäden bis zum Verlust des Sehvermögens führen. Bei rechtzeitiger Behandlung kann das allerdings durch die heutigen Therapiemöglichkeiten vermieden werden.
Können Kinder am Grünen Star erkranken?
Ja. Der angeborene Grüne Star entsteht durch eine Fehlentwicklung im Bereich des Kammerwinkels. Die Symptome sind Lichtscheuheit, Augentränen und gelegentlich fällt eine Trübung der sonst klaren Hornhaut auf. Auffallend "schöne", große Augen eines Babys können ein Hinweis für einen angeborenen Grünen Star sein. Verlieren Sie beim ersten Verdacht keine Zeit und lassen Sie sich umgehend von Ihrem Augenarzt beraten.
Kann man durch spezielle Lebensweise einen Grünen Star verhindern oder bei eingetretener Erkrankung die Behandlung unterstützen?
Neben der allgemein gültigen Empfehlung zu einer gesunden Lebensführung gibt es keine spezielle Lebensweise, die einem Grünen Star vorbeugen könnte. Ein bis zwei Tassen Kaffee oder Tee zum Frühstück und nach den Hauptmahlzeiten sind erlaubt. Der Genuss eines Glases Weines oder das Glas Bier am Abend schaden nicht. Als Raucher müssen Sie jedoch, spätestens wenn Gesichtsfeldausfälle eingetreten sind, jede Form von Nikotingenuss aufgeben.
Ist ein Grüner Star-Patient für den Straßenverkehr tauglich?
Im allgemeinen ja, außer der Patient hat fortgeschrittene Gesichtsfeldeinschränkungen, so dass Risikosituationen im Straßenverkehr nicht mehr sicher erkannt werden können.
Besprechen Sie diese Frage aber auf jeden Fall mit Ihrem Augenarzt.





